In diesem Sommer waren wir auch 10 Tage an der Müritz. Eine herrliche Zeit! Jeden Morgen waren wir ganz früh mit dem Fahrrad unterwegs und haben Natur und Einsamkeit genossen:

Damwild gibt es im Nationalpark Müritz zuhauf, und man muss immer damit rechnen, dass sie die Wege queren:
Aber auch Kraniche können einfach mal unvermittelt aus dem Wald auftauchen:
Beobachten aus sicherer Entfernung
Abkühlung im Wasser

Heimfahrt zum Hotel
Wenn die ersten rund 20km des Tages erledigt waren, haben wir uns dann auf dem Wasser erholt:


Auch wolkenverhangene Regentage gab es mal...

Wo Regenwolken sind, ist der Regenbogen oft nicht fern:

Auf diesen hellen Baumstämmen, die auf dem letzten Bild zu sehen sind, saß ein Fischadler:
Die Fischadler ziehen gerade ihre Jungtiere groß. Für den Nestbau werden ihnen in der ganzen Gegend Nistplätze auf Leitungsmasten angeboten:
kurze Regeneinheiten zwischendurch...
...haben wir auch mal in Unterständen verbracht - mit freundlicher Erlaubnis der Bewohner:
Frechheit. Lilli behauptet, ich sei wirklich, wirklich langsam auf dem Fahrrad.

In diesen 10 Tagen ist sie etwa 215km am Fahrrad gelaufen, so toll! Die Paddelausflüge waren dann eine angenehme Abwechslung. Klares, wunderschönes Wasser bei den Feldberger Seen:



Dann gab es da diesen einen Morgen, an dem uns wirklich alles begegnet ist:
Kiebitze
Grünspecht
Die Damhirsche haben sich von uns nicht aus der Ruhe bringen lassen
Hirschyoga
Wiedehopf
Pirol
Die Hirsche tun Hirschdinge
Der Wiedehopf tut Wiedehopfdinge
Irgendwann habe ich mich leise verabschiedet, sehr dankbar, dass ich soviel sehen und erleben durfte. Aber der Morgen hatte noch mehr auf Lager! Auf der Heimfahrt sah ich etwas Beiges über den Weg huschen. Also habe ich angehalten und durch die Kamera gekuckt, was sich da im Baum versteckt hat:
Mama Waschbär mit Nachwuchs!
Sie haben sich kritisch betrachtet, ob wir eine Gefahr darstellen, oder nicht
Mini-Waschbär wars noch nicht geheuer, er brauchte noch mehr Sicherheit bei Mama
Mama Waschbär hatte schließlich aber genug von uns gesehen und beschloss, ihren Weg wieder auf dem Waldboden fortzusetzen
ein letzter prüfender Blick
Abschiedsgrüße aus dem Wald
Am nächsten nebligen, verregneten Tag...

...sind wir in ein Süßwasseraquarium gefahren und haben uns angeschaut, welche Fische in den hiesigen Seen so vorkommen:
Ich musste einfach meinem Forscherdrang nachgeben - es war aber nichts drin.

Kormorane am Morgenhimmel
Teichrohrsänger
Silberreiher
auf dem Vogelbeobachtungsstand hat mir eine Prachtlibelle Gesellschaft geleistet
Und dann flog sogar ein jagender Fischadler vorbei! Mit vollem Einsatz hat er sich auf den Fisch geschmissen:
Diesmal aber ohne Erfolg.
Schwäne...
...und Fischadler in der untergehenden Sonne
Ein paarmal habe ich Rotwild und Wildschweinrotten am Morgen getroffen, ohne sie allerdings auf einem Foto einfangen zu können. Dafür hat sich dieser Rehbock in Pose geworfen:
Damwild hat immer Vorfahrt
Goldammer
Familie Neuntöter
Schwarzspecht
Fürs Paddeln auf der Müritz haben wir uns einen möglichst windstillen Tag gesucht, um auch weiter aufs Wasser hinauspaddeln zu können


Der letzte Morgen hielt auch nochmal ein besonderes Erlebnis für mich bereit. Während ich die Hasen im Feld beobachtet habe (und sie mich)...
...rief am Waldrand ein Baumfalke! Ich habe noch nie zuvor einen gesehen, darum dürfen diese Bilder mich an diesen Moment erinnern, obwohl die Falken über 500m entfernt waren und die Bilder dementsprechend nicht allzuviel zeigen:
Dieser Tag war der erste, der richtig heiß werden sollte, also durfte sich Lilli im Zimmer nach der Fahrradrunde ausruhen, während ich den Bärenwald besucht habe
Der letzte Abend hat mir in der Beobachtungshütte nochmal tolle Eindrücke beschert. Fischadler mit Rotfeder in den Fängen:
Graureiher im Landeanflug...
bad hair day
Schöner hätte dieser Urlaub nicht sein können!